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Das Bildungssystem in China

Bildungssystem in ChinaChina ist das bevölkerungsreichste Land der Welt und legt großen Wert auf die Förderung ihres Bildungssystems. Der Umfang beläuft sich auf 200 Millionen Chinesen, die in Ganztagsschulen eingeschrieben sind.

Die Schulbildung ist dreigliedrig aufgebaut und beginnt mit der Vorschule. Anschließend gehen die Schüler auf die Grund- und Mittelschule über, wonach sie mit dem Bestehen einer Aufnahmeprüfung mit der Hochschulbildung beginnen können. Die Schulpflicht dauert insgesamt neun Jahre und ist kostenfrei. Lediglich für einige Lehrbücher müssen geringfügige Gebühren gezahlt werden. Dementsprechend hat sich die Anzahl der Schüler in den letzten zehn Jahren mit einer Steigerung von 10% auf über 90% deutlich erhöht. Die Investitionen in die Bildung haben sich bereits so weit entwickelt, dass private Bildungsanbieter in Sachen Niveau und Umfang nur schwer mit den staatlichen Bildungsstätten mithalten können.

Bildungssystem in ChinaMit dem sechsten Lebensjahr startet für die Kinder die erste Klasse der Grundschule. Sie dauert sechs Jahre an und beinhaltet neben den klassischen Fächer wie Chinesisch, Musik, Mathematik und Sport auch Naturwissenschaften, Fremdsprache und Moral. Mit einer Rate von 98% besuchen mittlerweile nahezu alle Kinder in China die Grundschule. Die Schüleranzahl von insgesamt 120 Millionen ist deutlich höher als Deutschland Einwohner hat. Nach der Grundschule endet die Schulpflicht mit einem drei Jahre andauernden Besuch der Mittelschule. Anschließend hat man in der Oberschule, die nur mit dem bestehen einer Aufnahmeprüfung besucht werden darf, die Auswahl zwischen einer Fachoberschule, einer Berufsschule oder der Oberschule.

China ist auch flächenmäßig eines der größten Länder der Welt. Um das Problem der Mobilität der Schüler und Studenten zu lösen, wurden bestimmte Konzepte entwickelt. Zum einen konzentriert sich die Regierung, die Bildung auch auf die ländlichen Regionen zugänglich zu machen, zum anderen werden die Bildungsstätten mit modernem technischem Equipment ausgestattet. Mit Hilfe der neuen Medien können Schüler vor allem aber Studenten einen großen Teil ihres Lernstoffes auch zu Hause bearbeiten. Die Vorlesungen können über das Elearning-Prinzip auch online besucht werden.

Ein bemerkenswertes Projekt, das die Bereitschaft der Chinesen für die Erweiterung ihres Bildungsangebots zeigt, ist die Internet Brücke zwischen der Universität in Peking und dem Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam. Seit 2002 können die chinesischen Studenten den englisch gehaltenen Unterricht der Uni Potsdam live mit verfolgen. Die Zusammenarbeit wurde 2004 mit der Entwicklung einer Tele-Teaching-Plattform vertieft. Auf dieser Plattform ist es möglich, Vorlesung des Institutsleiters Prof. Meinel und seinen Kollegen live zu besuchen und Wiederholungen als Podcasts anzuhören oder als Videos anzuschauen.




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