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Das Bildungssystem in Deutschland

Bildungssystem in DeutschlandIn Deutschland ist das Bildungssystem in vier Stufen aufgeteilt. Nach dem Kindergarten bzw. der Vorschule, die dem Bildungssystem jedoch nicht zugerechnet werden, beginnt in der Regel mit dem sechsten Lebensjahr die Primärstufe. Die Grundschule dauert vier Jahre, wobei Berlin und Brandenburg eine Ausnahme sind. Hier besuchen die Schüler die Primärstufe sechs Jahre lang.

Im Lehramtsstudiengang für die Grundschule ist der Anteil an Pädagogischen Fächern sehr viel höher als beispielsweise für Gymnasien oder Berufsschulen. Dementsprechend werden innovative Konzepte in der Pädagogik verstärkt in der Primärphase angewendet. Unter den zahlreichen Konzepten findet man beispielsweise den Einzug des Fremdsprachenunterrichts, insbesondere dem Fach Englisch, die Vermittlung von effizienten Lernmethoden wie der Umgang mit Lernkarteien oder der Umgang mit neuen Medien wie Computer und Internet. Der Computer findet in den deutschen Schulklassen nur schleppend Einzug, obwohl es ein wichtiger Punkt ist, den Grundschülern eine kritische Sichtweise zu den neuen Medien aufzuzeigen. In den skandinavischen Ländern beispielsweise gehört die Medienerziehung in der Primärstufe bereits zum Standard, was sicherlich eines der Gründe für die Spitzenposition Finnlands in der PISA Studie auf dem Jahre 2009 ist.

Nach der Primärstufe trennen sich die Wege der Klassenkameraden. Hier entscheidet die Schule, in manchen Bundesländern aber auch die Eltern, ob der Schüler seinen Bildungsweg auf einer Gesamtschule oder einem Gymnasium weiterführt. In Baden-Württemberg beispielsweise bestimmt die Schule, welche Schulform für den Schüler am geeignetsten ist. Dabei werden grundsätzlich die Schulnoten als Auswahlkriterium genommen. Die hessischen Schulen überlassen die Entscheidung größtenteils den Eltern des Kindes. Die Lehrer haben hier lediglich die Position eines Beraters. Sie haben jedoch die Verantwortung, richtige Prognosen über den Schüler abzugeben, um beispielsweise eine Überforderungen im Gymnasium zu verhindern.

Vielfach haben Kinder aber schon nach der Grundschule feste Berufswünsche. Wenn diese nur mit Abitur zu erreichen sind, wie zum Beispiel das Studium Master Wirtschaftsingenieurwesen, sind die Kinder an der Realschule oft unzufrieden. In diesem Falle ist es dann wichtig zu überlegen, ob die Empfehlung vielleicht doch übergangen werden sollte. Wenn das Kind weiß, wofür es die schwierigere Schule wählt, ist es vielleicht mit mehr Elan dabei. Auch die Schulwahl der Freunde kann einen großen Einfluss auf die Wünsche der Kinder haben.

Bildungssystem in DeutschlandSollten die Eltern des Schülers ein Gymnasium gefunden haben, das ihr Kind aufnimmt, kann auch eine Realschulempfehlung des Grundschullehrers nichts gegen die Aufnahme ausrichten. Die Folgen sind jedoch, dass spätere Wechsel zwischen den Schulformen besonders in den positiven oder negativen Leistungssprüngen während der Pubertät sehr hoch sind. Richtige Prognosen über den weiteren Bildungsweg eines Grundschülers sind dementsprechend nur schwer zu machen. Es liegt in der Verantwortung der Eltern, wie sie ihre Kinder auf die neuen Herausforderungen vorbereiten.

In der Gesamtschule beginnt erst mit dem Einzug in die siebte Klasse die Aufteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium. In den letzten Jahren facht jedoch immer wieder die Diskussion auf, die Hauptschule abzuschaffen und eine zweigliedrige Schulform einzuführen.

Ein Wechsel zwischen den Schulformen ist in jedem Schuljahr möglich, wird jedoch häufig mit dem Abschluss wahrgenommen. Ein Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse berechtigt eine Fortführung der schulischen Laufbahn in der Realschule. Mit einem Realschulabschluss nach der zehnten Klasse hat man die freie Wahl, ein Gymnasium zu besuchen und das Fachabitur bzw. das allgemeine Abitur anzustreben. Die Aufnahme in eine höhere Schulform entscheidet sich jedoch grundsätzlich über die Noten im Abschlusszeugnis.




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