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Lehramtsstudium und Lehrerfortbildung in Hessen

Lehramtsstudium und Lehrerfortbildung in HessenIn Hessen haben Interessenten für das Lehramtsstudium die Auswahl zwischen den fünf Schulformen Grundschule (L1), Haupt- und Realschule (L2), Gymnasium (L3) sowie berufliche Schule (L5) und Sonderschule (L5). Der Studiengang Lehramt wird an den Universitäten in Frankfurt, Gießen, Marburg, Darmstadt sowie Kassel angeboten. Das Studium ist generell in Modulen aufgebaut. Für jedes Modul werden je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedliche Kreditpunkte vergeben. Sobald eine bestimmte Anzahl von Kreditpunkten gesammelt wurde, darf man sich für das erste Staatsexamen anmelden. Anschließend beginnt das zwei Jahre andauernde Referendariat. Dabei sammelt man mit der Unterstützung eines Betreuers wertvolle Erfahrungen, indem man beispielsweise für ein ganzes Schuljahr eine Klasse zugewiesen bekommt. Wird man im Referendariat positiv beurteilt, erhält man die Erlaubnis am zweiten Staatsexamen teilzunehmen. Danach ist man zur Ausübung des Lehrberufs berechtigt und kann sich für eine erwünschte Region oder auch eine bestimmten Schule bewerben.

Auf der Internetseite des Kultusministeriums erhält man hierzu wertvolle Informationen auch für Studienanfänger. Man findet hier beispielsweise Prognosen darüber, in welcher Schulform man mit welchen Fächerkombinationen die besten Chancen für den Berufseinstieg findet. Für das Gymnasium beispielsweise gibt es zwar eine hohe Anzahl an Bewerbern, mit Fächern wie Latein, Musik, Spanisch und den Naturwissenschaften hat man erhöhte Chancen, in einer Schule aufgenommen zu werden. Ganz anders verhält es sich an Beruflichen Schulen. Die Bewerberanzahl ist hier deutlich geringer. Hat man zudem noch einen Abschluss in Fächern wie Mathematik, Informatik und Englisch sowie den Naturwissenschaft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Bei den Sonderschulen sind die Aufnahmewahrscheinlichkeiten durchschnittlich gut, zumal in Hessen die Ausbildung der Lehrer ausschließlich in den Fachrichtungen Sprachheilpädagogik, Lernhilfe, Erziehungshilfe sowie praktisch Bildbare erfolgt. Vergleicht man die Empfehlungen des Kultusministeriums, erkennt man, dass Lehrer mit einer Spezialisierung auf naturwissenschaftliche Fächer wie Chemie und Physik die besten Chancen haben.

Eine gute Referenz bei der Bewerbung für ein Lehramt sind Kenntnisse über den Einsatz von neuen Medien im Unterricht. Seit den letzten Jahren nehmen viele Schulen in Hessen nämlich das Thema verstärkt in ihren Fokus. Es gibt auch einen landesweiten Wettbewerb (Hessische Medienschule), bei dem die besten Schulen für die Integrierung neuer Medien in ihren Schulalltag ausgezeichnet werden. Die Voraussetzungen für die Teilnahme sind unter anderem der Einsatz von eLearning im Unterricht, computergestützte Selbstevaluation der Schule sowie eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Medienausstattung. Weitere Informationen rund um das Thema erhält man auf der Internetseite der Medieninitiative Hessen.




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