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Lehramtsstudium und Lehrerfortbildung in Rheinland-Pfalz

Lehramtsstudium und Lehrerfortbildung in Rheinland-PfalzIn Rheinland-Pfalz ist das Lehramtsstudium entsprechend der Schulformen in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zur Auswahl steht das Lehramt für Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie berufsbildende Schulen und Förderschulen, die mancherorts auch als Sonderschulen bezeichnet werden. Das Hochschulstudium beendet man mit dem ersten Staatsexamen in den gewählten Fächerkombinationen. Anschließend ist man dazu berechtigt, sich in den nächsten zwei Jahren mit dem Referendariat zu beschäftigen. Hier sammelt man in verschiedenen Schulen wertvolle praktische Erfahrungen und kann sich nach erfolgreichem Abschluss der zweiten Staatsprüfung für den Beruf des Lehrers an bestimmten Schulen oder erwünschten Region bewerben.

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat zur Förderung der Medienkompetenz in den Schulen ein 10-Punkte-Programm zusammengestellt. Das Projekt läuft unter dem Namen "Medienkompetenz macht Schule" und wird unter anderem von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, der Zentralstelle für IT-Management, eGovernment, Verwaltungsmodernisierung und Multimedia sowie dem Ministerium für Inneres und Sport unterstützt. Das Engagement dieser Einrichtungen ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Schüler es ohne Medienerziehung in der Arbeitswelt, der Wirtschaft und der Gesellschaft schwieriger haben werden als zur internationalen Konkurrenz. In Finnland beispielsweise ist eine hervorragende IT-Ausstattung an Kindertagesstätten und Schulen vorhanden. Die Kinder wachsen mit dem Bewusstsein auf, die neuen Medien als Mittel zum Zweck zu sehen und haben dementsprechend auch im späteren Berufsleben oder Studium keinerlei Probleme, das digitale Netzwerk zu nutzen.

Rheinland-Pfalz hat mit seinem Projekt im Jahre 2007 begonnen und damals als Modellversuch zehn Schulen mit zeitgemäßer Technik ausgestattet. Im Jahr darauf waren es bereits vierzig Schulen, in denen mit der medienpädagogischen Arbeit begonnen wurde, um daraus die besten Konzepte für alle Schulen des Landes zu filtern. Mittlerweile werden Jugendmedienschutzberater für jede Schule ausgebildet, es sind Agenturen für die Elternqualifizierung vorhanden, das bereits genannte 10-Punkte-Programm konnte erstellt werden und das Schulnetzwerk "Skolelinus-Rheinland-Pfalz" wird immer weiter ausgebaut. Dabei handelt es sich um eine an die Bedürfnisse der Bildungsstätten angepasste, einheitliche Software Lösung, die kostenlos und einfach installiert werden kann. Die Bereitstellung der hochwertigen Bildungssoftware ist auch im 10-Punkte-Programm enthalten. Weiterhin wird darin unter anderem näher auf die Unterrichtsqualität bezüglich eLearning, Kommunikation, Information und gemeinsames Lernen im Internet, den Bildungsserver mit Kommunikationsplattformen wie Moodle sowie die technische Infrastruktur, insbesondere die Breitbandanbindung der Schulen eingegangen.




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