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Lehrerbildung - Lernmethoden - Überblick Ursprung und Anwendungsmöglichkeiten

Lehrerbildung - LernmethodenLernmethoden werden als Hilfsmittel genutzt, um Wissen effizienter aufnehmen zu können. Dabei bilden lernverbessernde Faktoren wie Motivation, Interesse und Aufmerksamkeit sowie bestimmte Techniken eine wichtige Rolle. Die klassische Lernpsychologie unterscheidet beim Lernen zwischen dem instrumentellen und klassischen Konditionieren. Instrumentelle Konditionierung kann in der Alltagssprache mit Lernen durch Belohnung bzw. positive Bestrafung erklärt werden. Die klassische Konditionierung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom russischen Physiologen und Mediziner Iwan Petrowitsch Pawlow begründet. Dabei wird erklärt, dass einem angeborenen Reflex durch regelmäßiges Lernen ein neuer Reflex hinzu trainiert werden kann. Demnach kann man sich diese Erkenntnis zunutze machen, indem bestimmte Lernrituale und Gewohnheiten automatisiert werden. Anstatt jedes Mal neue Entscheidungen treffen zu müssen, wird durch Kontinuität im Lernen viel Zeit gespart. Eine Kontinuität erlangt man beispielsweise mit festen Lernzeiten. Der Körper stellt sich auf diese Beschäftigung ein und löst beim Eintritt der gewohnten Lernphase bestimmte Reize aus. Wichtig ist auch ein fester Arbeitsplatz mit geordnetem Lernmaterial.Lernmethoden Ordnet man nämlich die einzelnen Themen übersichtlich ein und hält seinen Arbeitsplatz sauber, fällt einem die Entscheidung leichter, mit dem Lernen zu beginnen.

Bei der instrumentellen Konditionierung wird wie bereits beschrieben der Lernprozess durch eine Belohnung des Erfolgs gefördert. Mit Erfolgserlebnissen wird nämlich das Selbstbewusstsein gestärkt und man setzt sich durch eine stärkere Motivation höhere Lernziele. Die Umsetzung kann unterschiedlich gestaltet werden. Schafft man es beispielsweise bis zur vollen Stunde ununterbrochen zu lernen, belohnt man sich mit einer Tasse Tee und Keksen. Lenkt man sich hingegen mit anderen Sachen ab, wird der Tee nicht gekocht und man versucht es erneut. Oder hat man beispielsweise sein Lernziel der Woche erreicht, sollte man den Besuch im Schwimmbad oder das Ausgehen mit Freunden als Belohnung betrachten, auch wenn man es ohnehin tun würde. Man erhält dadurch das schöne Gefühl "Das habe ich jetzt verdient".

Bei der modernen Lernpsychologie hingegen werden mit kognitiven Lerntheorien versucht, komplexere Formen zu erklären. Zudem beschäftigt sich die moderne Lernpsychologie seit dem Einzug der neuen Medien in das alltägliche Leben der Menschen, insbesondere durch die internetfähigen Computer und Handys, mit den neuen Möglichkeiten des Lernens. Durch die Vernetzung der Menschen über das Internet beispielsweise kommunizieren die Teilnehmer einer Lerngruppe miteinander, obwohl jeder Einzelne sich an einem anderen Ort befindet. Zudem wurden Programme entwickelt, mit denen man klassische Lernmethoden wie die Mnemotechnik, die Loci-Methode oder auch die Lernkartei über verschiedene elektronische Medien nutzen kann. Über die Internetseite Lernkartei.de beispielsweise können die Besucher einen virtuellen Karteikasten erstellen. Dabei tippt man die Fragen und Antworten direkt ein und kann sie entweder online lernen oder selber ausdrucken.




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