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Mediendidaktik - Nutzung der Medien als Hilfsmittel zur Veranschaulichung von Daten

MediendidaktikDie Nutzung der Medien als Hilfsmittel zur Veranschaulichung von Daten und Zusammenhängen wurde bereits im 17. Jahrhundert vom Theologen, Philosophen und Pädagogen Johann Comenius genutzt. Heute bildet die Mediendidaktik zusammen mit der Medienerziehung und der informationstechnischen Bildung einen elementaren Grundpfeiler der Medienpädagogik. Grundsätzlich geht es in diesem Teilgebiet um die Frage, wie man die Medien am besten nutzen kann, um dadurch den Lern- und Lehrprozess effektiv zu fördern.

Moderne Lehrer planen ihren Unterricht, fern von der traditionellen Art, immer mehr mit der Einbeziehung von Medien. Dabei ist jedoch nicht unbedingt das Fernsehen gemeint, mit dem über die gesamte Unterrichtsstunde lediglich ein Film über das Thema gezeigt wird. Der Lehrer sollte mit den Schülern bei der Nutzung von Medien auch eine Vor- und Nacharbeit einplanen. Dadurch sind nämlich alle Teilnehmer aktiv bei der Sache und lernen, dass die Medien nicht nur zur passiven Konsumierung, sondern insbesondere ein Mittel zum Zweck sind.
Die Voraussetzung für das Leiten eines Unterrichts mit den modernsten technischen Mitteln ist unter anderem die Bereitschaft des Lehrers, sein Wissen über den aktuellen Stand der Medientechnologie regelmäßig aufzufrischen.

Computer im UnterrichtMit der Nutzung von Computern im Unterricht gewinnt man nicht nur die Begeisterung der Schüler für das Fach, man hat auch einen umfangreichen und schnellen Zugriff auf Unterrichtsmaterialien in digitaler Form. Zudem wird der Lehrer entlastet, wenn die Schüler damit beschäftigt sind, eine Aufgabenstellung beispielsweise mit Hilfe des Internets zu lösen. Gegen die Ausstattung der Schulen mit Computern sprechen hingegen die hohen Anschaffungs- und Wartungskosten. Zudem gibt es kritische Stimmen von Psychologen und Lehrern. Sie meinen, dass der Umgang mit Computern im Unterricht die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern verschlechtern würde. Es bleibt also abzuwarten, wie dieses Problem in Zukunft gelöst wird. Das Beherrschen von bestimmten Programmen, insbesondere der Umgang mit dem Internet wird im Berufsleben nämlich überwiegend als Standardwissen eingestuft und ist dementsprechend nicht mehr aus der heutigen Zeit wegzudenken.

Das Internet ist darüberhinaus ein enorm wichtiger Aspekt für die Entwicklung des Schülers. Denn dadurch lernt er nicht nur, das Internet als Wissensquelle zu verstehen, sondern auch auf welche Weise man an die richtigen Informationen kommt. Häufig muss man nämlich auf mehrere verschiedene Seiten zugreifen und die Informationen kombinierend zusammenfassen, um an das erwünschte Resultat zu kommen. Eine Aufgabenstellung lediglich mit einem Lehrbuch zu lösen, fördert weder die Kreativität, noch die eigenständige Arbeit. Mit dem Internet hingegen wird den Schülern die Entscheidung abverlangt, ob man die gefundene Seite als Quelle nutzen sollte oder nicht. Dadurch lernen die Schüler bereits in jungen Jahren, wie man wissenschaftlich korrekt arbeitet und sind für den Übergang in die Hochschule oder den direkten Start ins Berufsleben besser ausgebildet.




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