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Medienpädagogik - eigenständige wissenschaftliche Disziplin innerhalb der Pädagogik

MedienpädagogikMedienpädagogik ist ein zusammengesetzter Begriff und bezeichnet alle erzieherischen Themen, Fragen und Probleme, die mit Medien zu tun haben. Es ist zudem eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin innerhalb der Pädagogik. Medienpädagogik ist jedoch auch ein Teilgebet anderer Fachrichtungen wie Psychologie, Soziologie sowie Kommunikationswissenschaft und gliedert sich in drei Unterkategorien. Zum einen die Mediendidaktik und Medienerziehung, die sich in ihrer Bedeutung und Funktion ergänzen, zum anderen die Informationstechnische Bildung.

Mediendidaiktik beschäftigt sich kritisch mit dem aktiven Konsum von Fernsehen, Radio und insbesondere dem Internet. Medienerziehung bzw. -kompetenz hingegen vermittelt die Fähigkeit, die Inhalte der Medien für die eigenen Bedürfnisse und dem eigenen Vorteil entsprechend zu nutzen.

Medienpädagogik Informatik UnterrichtBei der informationstechnischen Bildung erhält man das Wissen und die Kompetenz, aktiv an der Medienlandschaft teilnehmen und mitwirken zu können. Anfang der 1990er Jahren wurde dieser Bereich an den deutschen Schulen erstmals von Informatik- und Mathematiklehrern unterrichtet. Dabei erhielten die Schüler Grundkenntnisse im Umgang mit Computern. Heute gehört ITG zum Standardfach und wird bereits in allen Klassenstufen integriert. An manchen Schulen ist es jedoch weiterhin ein eigenständiges Fach. Insbesondere an einigen gymnasialen Oberstufen können die Schüler zwischen einer dritten Fremdsprache, einem künstlerischen Fach und dem Informatikunterricht wählen. An den Volks- und allgemeinbildenden höheren Schulen in Österreich beispielsweise ist der Informatikunterricht von der neunten Schulstufe an ein Pflichtprogramm. Es beinhalt vor allem den sicheren Umgang mit EDV Programmen, was heutzutage nicht nur im Berufsleben zum Allgemeinwissen gehört. Aber auch die Vermittlung von theoretischen und technischen IT-Grundlagen, inklusive der Geschichte der Computersysteme und Datenverarbeitung sowie Grundlagen zur praktischen Informatik, Algorithmen und Automaten bilden den Schwerpunkt. Beim Fortgeschrittenen Unterricht lernen die Schüler im Bereich angewandte Informatik mit Hilfe von verschiedenen Programmiersprachen wie Gambas oder Visual Basic selbständig Programme zu schreiben. Zudem wird der Umgang mit dem Internet erlernt und der Aufbau von Webseiten erprobt, indem man beispielsweise einfache HTML Seiten erstellt. Hierbei hat bei sich den Lehrern die Blended Learning Methode durchgesetzt. Es verknüpft nämlich auf effektive Weise den Präsenzunterricht mit den Vorteilen des E-Learnings. Mit einem derartigen Unterricht erhalten die Schüler einen wichtigen Einblick über den Aufbau und die Funktionen von Programmen und dem Internet. Andernfalls wäre es schwierig, einen kritischen Blick auf die elektronischen Medien eigenständig zu entwickeln.





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