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Mikrolernen - Lernmethode unter Anwendung neuer Medien

MikrolernenMikrolernen ist eine noch relativ neue Variante unter den Lernmethoden und in der Anwendung erst durch den Einzug der neuen Medien in den Lebensalltag möglich geworden. Eine eindeutige Definition konnte bislang jedoch nicht formuliert werden, zumal die Anwendung sehr unterschiedlich und breit gefächert ist.

Die Bedeutung des Mikrolernens kann beispielsweise beim Erlenen einer Fremdsprache über verschiedene Medienanwendungen wie Podcast oder Internet, insbesondere mit Hilfe des Handys verdeutlicht werden. Die Lerneinheiten sind dabei sehr einfach und kurz gehalten. Sie dauern meistens nur Sekunden bis wenige Minuten. Man erreicht jedoch einen guten Lernerfolg, da die einzelnen Einheiten Dank eines internetfähigen Handys zu jederzeit und an jedem Ort durchgeführt werden können. Vom Lernumfang her gibt es nämlich keinen Unterschied, ob man sich mehrere Stunden mit einem Thema befasst oder diese in kleineren Häppchen aufteilt und über den Tag verteilt durchnimmt. Mit Hilfe des Mikrolernens kann der Alltag besser organisiert werden, da man so genannte "Leerzeiten" wie z.B. eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Wartezeiten beim Arzt, mit Mikrolerneinheiten wie die Nutzung von Online Lernkarteien auf dem Handy füllen kann.

Besonders beliebt und zum Lernen gerne eingesetzt werden Handys (oder besser Smartphones) von Studenten, der neuen UMTS-HSPA und LTE-Technik sei Dank. Gerade LTE erlaubt einen schnellen Zugriff zum Internet und zu Kommunikationsplattformen wie Wikis, die Uni-Bibliothek und natürlich zu den Sozialen Plattformen. Gute Lerntipps für Studenten gibt unter anderem auch Spiegel-Online. Leider fehlt so was wie günstige Mobilfunk-Tarife für Studenten. Schaut man sich um, so suchen sich die meisten Studenten passende Flatrate-Tarife über Prepaid-Anbieter, um ihre Fixkosten zu reduzieren. Es gibt dabei erstaunlich gute Angebote, vor allem für Daten-Flats. Was für andere Mobilfunknutzer negativ erscheint, nämlich gestückelte Daten-Flats für verschiedene Netze, bedeutet für den Studenten höchste Flexibilität bei minimalen Kosten.

Mikrolernen zwischendurch im BusVorgefertigte Lerneinheiten sind jedoch keine Voraussetzung, um das Mikrolernen zu nutzen. Es passiert nämlich häufig, dass man diese Methode bereits unbewusst anwendet. Fällt einem beispielsweise ein englisches Wort nicht ein, sucht man mit seinem Internethandy einfach nach dem Begriff. Ohne diese Möglichkeiten vergisst man im Laufe des Tages, welches englische Wort einem nicht eingefallen ist. Oder man schlägt später nicht mehr im Wörterbuch nach, weil das Wort nicht mehr benötigt wird. Dank der neuen Medien kann somit jede Situation der Unwissenheit zur Weiterbildung genutzt werden.

Dementsprechend wird sich in den folgenden Jahrzenten durch die neuen Medien das Allgemeinwissen auf der Welt steigern. Benötigt man in einer Situation beispielsweise eine wichtige Information, um das Gespräch fortführen zu können, hat man eine besonders große Motivation, nach dem Thema zu recherchieren. Und die eigentliche Recherche geht schnell und unkompliziert. Einfach den gesuchten Begriff zum Beispiel das Nokia Handy im Windows Betriebssystem eintippen. *** Mit ein zwei Klicks ist man bereits bei der Übersetzung in alle möglichen Sprachen oder bei einer detaillierten Erklärung eines bisher unbekannten Begriffs. Dadurch dass die interessantesten Seiten wie an einem Computer mit einem Bookmark versehen werden können, funktioniert die Suche beim nächsten Mal noch schneller, da gleich die bekannte Seite angesteuert werden kann. Der zeitliche Zusammenhang zwischen Frage und Antwort ist sehr eng und zudem mit einem spielerischen Faktor verbunden.
Derartige Situationen ermöglichen eine sehr gute Aufnahme des Wissens. Zudem behält man den Lernstoff lange im Gedächtnis. Man gibt das eben gelesene Thema nämlich in eigenen Worten wieder und hat dadurch ein Erfolgserlebnis. Zudem ist man sich sicher, keine Fehlangaben zu einem eigentlich unbekannten Thema zu machen, weil das Internet als Quelle genannt werden kann. Die Medienwissenschaftler sprechen bereits von einem Trend des Mikrolernens, da immer mehr Menschen das mobile Internet nutzen.
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Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, natürlich funktionieren auch das Samsung Galaxy, das HTCs One XL, das Sony Xperia T oder das LG Nexus mit dem Google Betriebssystem Android und natürlich das iPhone von Apple für solche Anwendungen (Stand 11/2012).




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